Studie von Kantar

Corona-Folgen: G7-Bürger fürchten um ihr Einkommen

27.03.2020 - Im Vergleich zu den Bürgern in anderen G7-Staaten befürchten Deutsche weniger Auswirkungen auf ihr Haushaltseinkommen durch die Corona-Krise, aber auch sie sind sehr besorgt.

von Frauke Schobelt

70 Prozent der Bevölkerung in den G7-Staaten sind der Meinung, dass das Coronavirus Auswirkungen auf ihr Haushaltseinkommen hat oder haben wird. Während dies 82 Prozent der Italiener glauben, sind es in Deutschland nur 58 Prozent der Bürger. Gleichzeitig sind im Schnitt drei von zehn Menschen in den G7 der Auffassung, dass das Coronavirus keine Auswirkungen auf ihre finanzielle Situation haben wird. Am höchsten ist dieser Wert in Deutschland (46 Prozent), Japan (35 Prozent) und Frankreich (34 Prozent).


Die in Deutschland in Kraft gesetzten Maßnahmen zur Abfederung der Krise tragen demnach erheblich dazu bei, dass sich für die Bevölkerung die ökonomischen Auswirkungen angesichts der lebensbedrohlichen Gefahren durch Corona doch stärker relativieren, als dies in den anderen G7-Staaten der Fall ist. So lautet das Fazit der G7-Studie   von Kantar   . Dafür hat das Marktforschungsunternehmen rund 7000 Bürger in Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Japan und den USA zu den gesellschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus online befragt (19. bis 21. März).

Weitere Ergebnisse:
  • Drei von zehn (29 Prozent) Befragten in den G7-Staaten berichten davon, dass ihr persönliches Einkommen bereits durch das Coronavirus beeinflusst wird. Vor allem in Italien (37 Prozent) und den USA (36 Prozent) ist dies der Fall.
  • Fast drei Viertel der Menschen in den G7 (73 Prozent) sind besorgt, dass ihre eigene Gesundheit durch das Coronavirus gefährdet ist. Mehr als vier Fünftel (82 Prozent) sorgen sich dabei um die Gesundheit von Familienangehörigen oder Menschen aus dem eigenen Freundeskreis - in Italien sind es gar 93 Prozent.
  • Die Menschen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan vertrauen den Nachrichten im Fernsehen beim Thema Coronavirus am meisten. In Kanada wird der Regierung und in den USA den Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen am meisten Vertrauen entgegengebracht.

Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass die Bürgerinnen und Bürger viel Verständnis haben für die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, aber auch Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit der öffentlichen Gesundheitssysteme.

Ihr Guide im New Marketing Management - ab 6,23 im Monat!

Hat Ihnen diese Beitrag weiter geholfen? Dann holen Sie sich die ONEtoONE-Premium-Mitgliedschaft. Sie unterstützen damit die Arbeit der ONEtoONE-Redaktion. Sie erhalten Zugang zu allen Premium-Leistungen von ONEtoONE, zum Archiv und sechs mal im Jahr schicken wir Ihnen die aktuelle Ausgabe.

Mehr zum Thema:
Diskussion:

Vorträge zum Thema:

  • Bild: Ann-Sophie Sell
    Ann-Sophie Sell
    (DDV Deutscher Dialogmarketing Verband e. V.)

    Excellence in Direct Creativity - Ideen bleiben der Schlüssel zum Erfolg!

    Die besten Dialogkampagnen zusammen mit insights und Daten aus dem Performance Marketing zeigt Ann-Sophie Sell in ihrem Vortrag . Sie stellt die besten Dialogkampagnen des Jahres vor und zeigt, warum sie besonders erfolgreich waren:

    • Welche Dialogkampagnen konnte die Max-Award-Jury 2024 überzeugen?
    • Was zeichnet die Preisträger aus?
    • Womit konnten die Marketingkampagnen besonderen Wert kreieren?
    • Welche Pattern lassen sich ableiten und wie kann man diese durch Daten belegen?
    • Konkrete Takeouts: Was sind die Schlüssel für erfolgreiches Direkt Marketing im Jahr 2025?

    Der MAX-Award ist seit 40 Jahren der wichtigste Award für die kreativsten und wirkungsvollsten deutschsprachigen Direktmarketing-Kampagnen - veranstaltet vom Deutschen Dialogmarketing Verband.

    Vortrag im Rahmen der Dialog.Konferenz.24 am 03.09.24, 11:00 Uhr

Anzeige
www.hightext.de

HighText Verlag

Mischenrieder Weg 18
82234 Weßling

Tel.: +49 (0) 89-57 83 87-0
Fax: +49 (0) 89-57 83 87-99
E-Mail: info@onetoone.de
Web: www.hightext.de

Kooperationspartner des

Besuchen Sie auch:

www.press1.de

www.ibusiness.de

www.neuhandeln.de