Quartalszahlen: WWL und Concept machen Verlust, antwerpes im Plus

15.11.2001 - WWL hofft nach eigener Aussage, Mitte 2002 die Gewinnzone zu erreichen.

Die Nürnberger Interactive-Agentur WWL kommt nicht aus den roten Zahlen heraus. In den ersten neun Monaten hat sie einen Verlust von 13,2 Millionen Euro angehäuft. Im gleichen Vorjahreszeitraum verzeichnete sie 5,3 Millionen Euro Verlust. WWL begründet diese Entwicklung mit dem geringeren Umsatz von 9,6 Millionen Euro, für das gesamte Jahr 2001 erwarte man einen Umsatz von rund 12 Millionen Euro.Im Jahr 2000 hatte WWL 17,2 Millionen Euro umgesetzt. Erst im Sommer 2001 hatte die neue Geschäftsführung Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. WWL hofft nach eigener Aussage, Mitte 2002 die Gewinnzone zu erreichen.

Auch die Wiesbadener Concept meldet fürs dritte Quartal einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 2,2 Millionen Euro. Insgesamt habe man in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 17,6 Millionen Euro erwirtschaftet mit einem Gesamtverlust von 8,8 Millionen Euro, so die Agentur. Concept verweist darauf, dass im zweiten Quartal der Verlust höher gewesen sei. Zudem erwarte man für das vierte Quartal aufgrund neuer Kundenaufträge eine deutliche Ergebnisverbesserung.

Guter Hoffnung ist hingegen die Kölner Agentur antwerpes, die ein positives Endergebnis für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres vorlegt: ein Plus von 1,31 Millionen Euro. Antwerpes hat insgesamt 11,78 Millionen Euro seit Jahresbeginn erwirtschaftet, für das gesamte Jahr rechnet man mit einem Umsatz von etwa 15,2 Millionen Euro.

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