Übernahme

Douglas übernimmt parfumdreams und stärkt deutsches und europäisches E-Commerce-Geschäft

27.04.2018 - Douglas erwirbt die Mehrheit an der Parfümerie Akzente, die auch Betreiber des Online-Shop Parfumdreams ist. Zugleich wird Parfumdreams-Gründer und -Geschäftsführer Kai Renchen Mitglied des Top-Management-Team von Douglas und soll nach Abschluss der Transaktion weiterhin die Geschäfte von Parfumdreams verantworten.

von Susanne C. Steiger

Der Geschäftsführer von Parfumdreams wir außerdem seine E-Commerce-Expertise in das Gesamtgeschäft einbringen, wobei dem Douglas plant, den Online-Shop Parfumdreams nach Abschluss der Transaktion unter dem bekannten Markennamen weiter zu betreiben. Durch eine zielgerichtete Positionierung der beiden Marken Douglas und parfumdreams will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit im Online-Vertrieb stärken. Die Zwei-Marken-Strategie solle dazu dienen, alle Kundensegmente und individuellen Kundenbedürfnisse mit maßgeschneiderten Sortimenten, komplementären Eigenmarken und personalisierten Marketingstrategien zu adressiert.

"Mit der Übernahme des Online-Pioniers Parfumdreams schärfen wir unseren E-Commerce-Fokus, treiben die Digitalisierung unserer Marke weiter voran und stärken so unsere Position als eine der ersten Adressen für Beauty und Kosmetik in Europa", sagt Tina Müller, CEO von Douglas.Über den Online-Shop parfumdreams ist Parfümerie Akzente neben dem Heimatmarkt Deutschland in zehn weiteren europäischen Ländern aktiv, darunter in den Niederlanden, Belgien, Italien, Spanien und Frankreich. "Der Beauty-Markt in Europa wächst - insbesondere online. Als eine der führenden E-Commerce-Plattformen wollen wir dieses Wachstum aktiv mitgestalten. Die geplante Transaktion ist damit ein wichtiger Schritt bei der Modernisierung von Douglas im Zuge unserer Zukunftsstrategie."

Auch die zur Parfümerie Akzente gehören den 28 stationäre Filialgeschäfte in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein gehören zur Übernahmemasse.

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  • Bild: ECOMMERCE ONE Group
    Dr. Alexander Brunst
    (Makaira - ECOMMERCE ONE Group)

    Gegen die Marktplätze bestehen: Der neue Standard für Produktfindung im eigenen Shop

    Marktplätze wachsen schneller als klassische Onlineshops - laut bevh-Zahlen für Q2 2026 legten sie um 6,4 % zu, während klassische Onlineshops nur 3,8 % erreichten.
    Der Grund liegt selten im Preis, sondern in der Auffindbarkeit: saubere Produktattribute, funktionierende Filter, sauberes Variantenhandling und kuratiertes Ranking. Marktplätze haben damit den Standard gesetzt, an dem heute jeder Shop gemessen wird - unabhängig davon, ob er dort verkauft oder nicht.
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