Checkliste

Checkliste: Wie Sie den Onlineshop fit für internationalen Vertrieb machen

10.08.2018 - Beim Umbau des Onlineshops vom nationalen hin zum internationalen Auftritt sind einige Schritte zu beachten. Der Zahlungsdienstleister Paymill hat eine Checkliste mit acht Punkte zusammengestellt.

von Susanne C. Steiger

Bei allen Internationalisierungsschritten kommt es darauf an, die externen Rahmenbedingungen im Blick zu haben. Darüber hinaus hat Paymill in acht Punkte kurz zusammengefasst, was im Rahmen der Internationalisierung von ECommerce-Treibenden berücksichtigt werden sollten:

  1. Übersetzung oder Lokalisierung idealerweise durch Muttersprachler
  2. Landesspezifische URLs, lokale Kontaktdaten und Kundenservice vor Ort
  3. Anpassung der Schreibweise der Lieferanschriften sowie der Produktinformationen und -fotos an die Gepflogenheiten, Währung und metrischen Einheiten des jeweiligen Landes, eventuell auch unter Einsatz von Product Information Management (PIM)
  4. Überprüfen, ob die angebotenen Waren in dem jeweiligen Land verkauft werden dürfen oder einer bestimmten Kennzeichnungspflicht (Jugendschutz etwa) unterliegen
  5. Kostentransparenz bezüglich Zusatzkosten einschließlich Zoll und Mehrwertsteuer
  6. Informationen über die Versandwege einholen und die angegebenen Lieferzeiten entsprechend anpassen
  7. Mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) und -marketing (SEA) für mehr Aufmerksamkeit sorgen
  8. Gütesiegel und andere Zertifizierungen schaffen Vertrauen, auch im Ausland

Darüber hinaus gibt der Zahlungsdienstleister folgenden Rat: Je nach Region oder Land genügt es nicht, alles zentral vom Hauptsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus zu steuern. Vielmehr kann es auch notwendig sein, eine lokale Dependance einzurichten, beziehungsweise einen lokalen Partner oder eine Agentur dafür ins Boot zu holen.

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Vorträge zum Thema:

  • Bild: ECOMMERCE ONE Group
    Dr. Alexander Brunst
    (Makaira - ECOMMERCE ONE Group)

    Gegen die Marktplätze bestehen: Der neue Standard für Produktfindung im eigenen Shop

    Marktplätze wachsen schneller als klassische Onlineshops - laut bevh-Zahlen für Q2 2026 legten sie um 6,4 % zu, während klassische Onlineshops nur 3,8 % erreichten.
    Der Grund liegt selten im Preis, sondern in der Auffindbarkeit: saubere Produktattribute, funktionierende Filter, sauberes Variantenhandling und kuratiertes Ranking. Marktplätze haben damit den Standard gesetzt, an dem heute jeder Shop gemessen wird - unabhängig davon, ob er dort verkauft oder nicht.
    Die gute Nachricht: Dieser Standard lässt sich im eigenen Shop herstellen. Es ist keine Plattformfrage, sondern Produktdaten- und Merchandising-Arbeit. Der Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Händler die Discovery-Qualität von Marktplätzen im eigenen System erreichen - und was das für Umsatz und Kundenbindung bedeutet.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 20.10.26, 10:30 Uhr

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