Das Vertrauen reist mit: Warum Marken über Paketbeilagen anders wahrgenommen werden.

von Affiliprint

Vertrauen entsteht nicht nur durch eine Marke selbst, sondern auch durch das Umfeld, in dem sie auftaucht. Genau das macht Paketbeilagen spannend: Im richtigen Paket kann eine unbekannte Marke von einem Vertrauensvorschuss profitieren, den klassische Werbung erst mühsam aufbauen muss.

Das Vertrauen reist mit: Warum Marken über Paketbeilagen anders wahrgenommen werdenWerbung begegnet uns überall: im Feed, im Postfach, in Apps oder zwischen zwei Videos. Meist versucht sie, unsere Aufmerksamkeit zu unterbrechen.
Im Paket entsteht eine andere Situation, man spricht hier oft von dem Unboxing Moment. Kundinnen und Kunden haben bereits bestellt, auf die Lieferung gewartet und öffnen sie häufig mit einer positiven Erwartung. Taucht in diesem Moment eine weitere Marke auf, erscheint sie im Umfeld eines Shops, dem bereits Vertrauen entgegengebracht wurde.
Genau hier kann ein sogenannter "Trust Transfer" entstehen.

Vertrauen hängt auch vom Umfeld ab
Ob wir einer Marke vertrauen, entscheidet sich nicht nur über ihre Botschaft. Auch der Kontext beeinflusst, wie wir sie wahrnehmen.
Ein unbekanntes Produkt wirkt oft interessanter, wenn es von jemandem empfohlen oder in einem vertrauten Umfeld präsentiert wird. Ähnlich kann es bei Paketbeilagen sein: Passt die beworbene Marke gut zum Einkauf und zur Zielgruppe, wirkt ihr Auftauchen weniger zufällig.
Eine Paketbeilage für Sporternährung im Paket eines Fitnessshops ist beispielsweise deutlich nachvollziehbarer als dieselbe Platzierung in einem völlig unpassenden Umfeld.
Das bedeutet nicht, dass jede Paketbeilage automatisch als ausdrückliche Empfehlung des versendenden Shops verstanden wird. Ein stimmiger Kontext kann einer bisher unbekannten Marke aber einen ersten Vertrauensvorschuss geben.

Warum Paketbeilagen anders ankommen können
Digitale Anzeigen erreichen Menschen häufig mitten in einer anderen Aktivität. Sie scrollen, lesen oder schauen ein Video, während die Werbung versucht, ihre Aufmerksamkeit umzulenken.
Paketbeilagen werden dagegen innerhalb eines bestehenden Kauferlebnisses entdeckt. Das Paket ist angekommen, das Produkt wird ausgepackt und die Aufmerksamkeit liegt für einen Moment bewusst auf dem Inhalt.
Natürlich wird auch hier nicht jede Botschaft wahrgenommen. Eine unpassende oder überladene Paketbeilage landet schnell im Altpapier. Ist das Angebot jedoch relevant und verständlich, kann es sich eher wie eine passende Entdeckung als wie eine klassische Werbeunterbrechung anfühlen.

Trust Transfer braucht den richtigen Match
Vertrauen lässt sich nicht beliebig von einer Marke auf eine andere übertragen. Entscheidend ist, dass Versandpartner, Zielgruppe und Angebot zusammenpassen.
Wichtiger als die größtmögliche Reichweite sind deshalb Fragen wie:
Passt das Produkt zur Lebenswelt der Empfängerinnen und Empfänger? Ergänzt es den ursprünglichen Kauf? Wirkt die Verbindung zwischen den Marken nachvollziehbar?
Eine kleinere, dafür sehr passende Platzierung kann wertvoller sein als eine große Auflage in beliebigen Paketen. Kommt eine Paketbeilage dagegen völlig unerwartet, kann sie schnell wie ein Fremdkörper wirken und sogar das Unboxing-Erlebnis des versendenden Shops stören.

Relevanz statt Lautstärke
Eine gute Paketbeilage muss nicht besonders laut sein. Sie sollte möglichst schnell vermitteln: Das könnte zu dir passen.
Dafür braucht es einen klaren Vorteil, eine einfache Botschaft und einen unkomplizierten nächsten Schritt. Ein Gutscheincode kann die Einstiegshürde senken, ein QR-Code auf eine passende Landingpage führen und eine Produktprobe einen direkten Kontakt mit der Marke schaffen.
Digitale Elemente machen die Kampagne messbar. Der Vertrauenseffekt entsteht jedoch vor allem durch das Zusammenspiel aus passendem Umfeld, relevantem Angebot und glaubwürdiger Gestaltung.

Vertrauen lässt sich nicht drucken
Paketbeilagen funktionieren nicht automatisch besser als digitale Anzeigen. Sie funktionieren in einem anderen Kontext.
Ihre Stärke liegt in einem physischen Moment, der bereits vorhanden und häufig positiv besetzt ist. Wenn beworbene Marke, Versandpartner und Angebot gut zusammenpassen, kann dieser Moment die Hemmschwelle gegenüber einer noch unbekannten Marke senken.
Vertrauen lässt sich nicht auf Papier drucken. Marken können aber sehr wohl planen, in welchem Umfeld sie erstmals auftauchen. Und genau dieses Umfeld kann darüber entscheiden, ob Werbung als Störung wahrgenommen wird oder als relevante Entdeckung.

Hier setzt Affiliprint   an: Wir bringen Advertiser und Publisher so zusammen, dass Zielgruppe, Umfeld und Angebot möglichst gut zueinander passen. Denn bei Paketbeilagen entscheidet nicht nur die Reichweite, sondern vor allem der richtige Match.
Wer herausfinden möchte, welche Versandpartner und Platzierungen zur eigenen Marke passen, kann sich gerne mit uns austauschen.

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