Deutschland: Immer mehr Online-Shopping

27.06.2002 - Deutschland liegt bei der Anzahl der Online-Shopper weltweit auf Platz drei hinter den USA und Südkorea.

Das ergab eine aktuelle Studie des Online-Marktforschers TNS Interactive, bei der in 37 Ländern rund 42.000 Interviews geführt wurden. Insgesamt elf Prozent gaben länderübergreifend an, im vergangenen Monat online eingekauft zu haben. In Deutschland wurden rund 1.000 Befragungen durchgeführt. Die Internetnutzung in Deutschland ist von 36 Prozent im Vorjahr auf 42 Prozent gestiegen.

Demnach hat jeder zweite Deutsche in den vergangenen vier Wochen für bis zu 100 Euro im Internet eingekauft, 34 Prozent der Befragten haben bis zu 300 Euro ausgegeben, und sieben Prozent haben gar mehr als 1.000 Euro im Internet investiert. Die deutsche Beliebtheitsrangliste hat nach wie vor Gültigkeit: Bücher nehmen Platz eins vor Musik und CDs ein, gefolgt von Bekleidung und elektronischen Geräten. Aber auch Theater- und Kinokarten werden inzwischen verstärkt online gekauft.

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  • Bild: Olav A. Waschkies
    Olav A. Waschkies
    (Whitehall Reply)

    Zwischen Effizienz und Identitätsverlust: Wie KI und Plattformlogik Agenturen neu definieren

    Marketingagenturen sind mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Laut Forrester werden sie bis Ende 2026 ihre klassische Rolle als Vertreter ihrer Kunden aufgeben und zunehmend zu Plattformanbietern eigener Produkte, Technologien und Lösungen werden.

    Kostendruck, Inhousing Trends, sinkende Margen und der Einzug von KI zwingen Agenturen, Effizienz über Kreativität zu stellen. Modelle wie "Principal Media", bei denen Agenturen Werbeinventar selbst handeln, zeigen: Wertschöpfung entsteht dort, wo Kapital, Technologie und Kontrolle über Reichweite zusammenfließen. Für den Markt bedeutet das Effizienzgewinne, aber gleichzeitg auch eine Erosion kulturelle und kreative Identität.

    Der Impuls beleuchtet zentralen Trends wie u.a. aus der Forrester-Studie "Predictions 2026: Marketing Agencies", ordnet sie kritisch ein und stellt die Frage: Wie viel Plattform darf eine Agentur sein, bevor sie ihre Marke verliert?

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