Arbeitsorganisation

Zwei von drei Meetings sind Zeitverschwendung

11.01.2019 - Unnötige Meetings sind ein erheblicher Kostenfaktor in Unternehmen. Jeder dritte Arbeitnehmer gibt an, zu den meisten Meetings keinen Beitrag leisten zu können.

von Christina Rose

Trotzdem ziehen rund 76 Prozent der Befragten persönliche Meetings Anrufen und Videochats klar vor. Der durchschnittliche Arbeitnehmer verbringt pro Woche rund drei Stunden in Meetings und bewertet zwei Drittel aller Meetings als überflüssig und reine Zeitverschwendung. Für über die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer (55 Prozent) ist Telefonieren oder Nachrichten schreiben während des Meetings ein klares No-Go. Eine klare Zielsetzung ist für eine Mehrheit der Befragten (72 Prozent) der Hauptfaktor für ein erfolgreiches Meeting.

Viele Arbeitnehmer (70 Prozent der Befragten) bevorzugen Meetings zwischen 8 und 12 Uhr. Die Studie ergab zudem, dass Schweizer Arbeitnehmer deutlich mehr Zeit in Meetings verbringen (durchschnittlich fünf Stunden pro Woche) als in den USA, Großbritannien oder Deutschland (drei Stunden pro Woche).

Die Umfrage wurde von Doodle durchgeführt. Dafür wurden 6528 Mitarbeitende in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und den USA befragt sowie zusätzlich Daten von 19 Millionen über Doodle organisierte Meetings ausgewertet. Ziel war es, durch diesen Report herauszufinden, was ein schlechtes Meeting ausmacht und wie sich dies auf den Arbeitsalltag auswirkt. Viele Unternehmen leiden laut dem Ergebnis unter der nachlässigen Organisation von Meetings. Insbesondere betrifft dies rund 25 Prozent der Arbeitnehmer, die durchschnittlich an fünf oder mehr Meetings pro Woche teilnehmen.

Ihr Guide im New Marketing Management - ab 6,23 im Monat!

Hat Ihnen diese Beitrag weiter geholfen? Dann holen Sie sich die ONEtoONE-Premium-Mitgliedschaft. Sie unterstützen damit die Arbeit der ONEtoONE-Redaktion. Sie erhalten Zugang zu allen Premium-Leistungen von ONEtoONE, zum Archiv und sechs mal im Jahr schicken wir Ihnen die aktuelle Ausgabe.

Diskussion:

Vorträge zum Thema:

  • Bild: Stephanie Heinecke
    Stephanie Heinecke
    (beCircle)

    KI in der Praxis: Werkzeuge statt Wunderwaffe

    KI verändert Wirtschaft und Gesellschaft in rasantem Tempo. Doch Unternehmen brauchen keine Wunderwaffe - sie brauchen Orientierung. In diesem Vortrag erfahren Sie anhand von KI-Einsatzbeispielen aus der Unternehmenspraxis, wie sich Künstliche Intelligenz als Werkzeug sinnvoll einsetzen lässt. Anhand von Praxisbeispielen erfahren Sie: Wie erkennt man Risiken? Wie minimiert man sie? Und wie findet man die richtige Balance zwischen Experiment, Sicherheit und Umsetzung?

    Der Vortrag zeigt, wie bestehende KI-Lösungen kuratiert, zu einem funktionierenden Ganzen orchestriert und zu maßgeschneiderten Anwendungen zusammengefügt werden. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sicherstellen, dass die KI-Entwicklung nicht mit dem Go-Live endet und wie Sie das Beste aus aktueller KI-Technik in dem laufenden Betrieb sicherstellen können.

    Vortrag im Rahmen der Zukunftskonferenz 26. Trends in ECommerce, Marketing und digitalem Business am 04.12.25, 11:00 Uhr

www.hightext.de

HighText Verlag

Mischenrieder Weg 18
82234 Weßling

Tel.: +49 (0) 89-57 83 87-0
Fax: +49 (0) 89-57 83 87-99
E-Mail: info@onetoone.de
Web: www.hightext.de

Kooperationspartner des

Besuchen Sie auch:

www.press1.de

www.ibusiness.de

www.neuhandeln.de