Corona-Pandemie

Mehr als 1.000 deutsche Unternehmen und Marken rufen zum Impfen auf

Mehr als 1000 Unternehmen machen mit bei der Kampagne #GemeinsamGegenCorona. (Bild: Antoni)
Mehr als 1000 Unternehmen machen mit bei der Kampagne #GemeinsamGegenCorona.

14.12.2021 - Waren zum Start der Kampagne #ZusammenGegenCorona am Dienstag vergangener Woche noch 150 Unternehmen und Marken beteiligt, so ist mittlerweile die 1000er Marke geknackt. Aller Voraussicht nach wird die Zahl der Unternehmen und Marken weiter ansteigen, die auf ihren Social-Media-Kanälen und Internetplattformen mit umgetexteten Werbeslogans zum Impfen aufrufen.

von Valérie Félicité II Wagner-Amougou

Zu den neuen Unterstützern gehören Unternehmen und Marken aller Branchen und Bereiche - von adidas   und Nivea   über LinkedIn   , Aldi   und Siemens   bis hin zu Lufthansa   und zahlreichen Fußball-Bundesliga-Vereinen. Aber auch Institutionen wie das Deutsche Rote Kreuz   , die Kindernothilfe   , https://www.krebshilfe.de/   die Stiftung Deutsche Krebshilfe und Aktion Mensch   engagieren sich.

Bei der in ihrer Form und Dimension einmaligen Kampagne nutzen die teilnehmenden Brands die Bekanntheit und Popularität ihrer Slogans und Claims und stellen diese in abgewandelter, zugespitzter Form für den guten Zweck zur Verfügung. Zu den neuen Impf-Slogans gehören beispielsweise "Sänk ju for impfen" (Deutsche Bahn   ), "Impf your way" (Europcar   ) oder "Impfen can do" (O2   ).

Die Initiatoren der Kampagne für das Impfen gegen Corona, eine kleine Gruppe von Kreativen und Managern aus der Markenwirtschaft, ist vom Erfolg überwältigt.
"Mit dieser unglaublichen Resonanz haben wir ganz sicher nicht gerechnet", sagt Sven Dörrenbächer , Managing Partner der Berliner Werbeagentur Antoni   , die sich die Kampagne ausgedacht hat. "Aus den Unternehmen und der allgemeinen Öffentlichkeit haben sich unzählige Menschen an der Kampagne beteiligt, sie geteilt und auf diese Weise gemeinsam weiter vorangetrieben. Alle Vernetzungseffekte zusammen haben dafür gesorgt, dass sich ein beträchtlicher Teil der deutschen Bevölkerung durch diese Initiative positiv angesprochen fühlt und die Bedeutung des Impfens als einen wichtigen Weg zur Eindämmung der Pandemie sieht und versteht."
Bei einer Umfrage des Online-Marktforschungsinstituts appinio   unter 1002 Deutschen (16- bis 65-Jährige, repräsentativ nach Alter und Geschlecht) am Donnerstag vergangener Woche sollen mehr als 53 Prozent gesagt haben, dass sie die Kampagne wahrgenommen hätten. Auch das Echo hierfür scheint überwiegend positiv zu sein: 73 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie glauben, dass die Kampagne eher gut bis sehr gut innerhalb der Gesellschaft ankommt und begrüßen damit die Aktion der Unternehmen.

Die Wahrnehmung der Social Campaign soll ebenfalls groß sein: So soll die Reichweite mittlerweile die 500-Millionen-Marke übersprungen haben.

Sven Dörrenbächer : "Die Umfrageergebnisse zeigen, dass aktive Kommunikation für das Impfen etwas bewirken kann, wenn sie sympathisch und nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt. Wir freuen uns über alle Unternehmen und Institutionen, die jetzt noch bei unserer Initiative mitmachen, die innerhalb weniger Tage zu einem Selbstläufer für den guten Zweck geworden ist."

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