Euro Kartensysteme setzt Kündigungen aus

01.07.2002 - Sachliche Diskussion mit E-Shops angestrebt

Das Frankfurter Kreditkartenunternehmen Euro Kartensysteme setzt die Kündigungen der Verträge mit mittelständischen E-Commerce-Anbietern bis zum 30. Juli aus. Ursprünglich sollten die Verträge zum 30. Juni auslaufen, nachdem der Bundesgerichtshof festgelegt hatte, dass die Kreditkartenunternehmen künftig das Zahlungsausfallrisiko bei E-Shops mittragen sollen.

Der Bundesverband des deutschen Versandhandels hatte Euro Kartensysteme daraufhin vorgeworfen, die Kündigungen seien selektiv und unrechtmäßig. Mit der Verlängerung der Kündigungsfrist will Euro Kartensysteme allen Beteiligten die Möglichkeit geben "die Diskussion zu versachlichen". Euro Kartensysteme ist ein Unternehmen der deutschen Banken und Sparkassen und akquiriert Vertragsunternehmen für Visa und Eurocard. Zu den Kunden gehören laut Eigenangaben rund 400.000 Handels- und Dienstleistungsunternehmen.

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Diskussion:

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  • Bild: ECOMMERCE ONE Group
    Dr. Alexander Brunst
    (Makaira - ECOMMERCE ONE Group)

    Gegen die Marktplätze bestehen: Der neue Standard für Produktfindung im eigenen Shop

    Marktplätze wachsen schneller als klassische Onlineshops - laut bevh-Zahlen für Q2 2026 legten sie um 6,4 % zu, während klassische Onlineshops nur 3,8 % erreichten.
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