19.05.2026 - Interne Abstimmungen zwischen Vertrieb, IT und Operations bremsen den B2B-Commerce stärker als der eigentliche Kundenkontakt. Eine Emporix-Studie zeigt: Digitale Touchpoints reichen nicht mehr, wenn dahinter manuelle Prozesse dominieren.
von Susan Rönisch
85,9 Prozent der B2B-Verkaufsprozesse starten digital oder überwiegend digital, doch bei 59,6 Prozent der Anbieter läuft weiterhin mehr als ein Viertel der Commerce-Prozesse manuell ab, teilt Emporix
mit. Für die Studie "The Autonomous Commerce Shift 2026" wurden 332 B2B-EntscheiderInnen auf Anbieterseite und 168 Einkaufsverantwortliche befragt.
Der größte Zeitfresser auf Anbieterseite ist die interne Abstimmung zwischen Vertrieb, IT und Operations. 47,9 Prozent der Anbieter nennen diesen Punkt, gefolgt von Datenpflege mit 43,1 Prozent und Kundenservice-Prozessen mit 42,8 Prozent. Vollständig automatisierte Abläufe bleiben selten: Nur 2,4 Prozent der Unternehmen kommen auf einen manuellen Prozessanteil von unter zehn Prozent.
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