Retail-Media

toom startet Retail Media mit Omnichannel-Angebot

07.09.2026 - Der Baumarkt toom vermarktet ab sofort eigene Retail-Media-Werbeflächen und setzt dabei auf die Vermarktungseinheit der REWE Group. Werbetreibende erhalten Zugriff auf digitale Werbeformate im Onlineshop, in der App, im Newsletter sowie künftig auf Instore-Screens in rund 300 Baumärkten.

von Dominik Grollmann

toom   öffnet sein Retail-Media-Inventar für Werbetreibende und arbeitet dabei mit REWE Group Retail Media Connect   zusammen. Damit erweitert die REWE Group ihr bestehendes Retail-Media-Angebot um den Baumarkt- und Heimwerkerbereich.

Zum Start umfasst das Angebot Sponsored Product Ads, Display-Werbung im Onlineshop, Platzierungen im Newsletter, Social-Media-Integrationen sowie Werbeflächen auf der Website und in der App. Zudem beginnt toom mit dem schrittweisen Ausbau digitaler Screens in den Filialen, die ein flächendeckendes Instore-Media-Netzwerk bilden sollen. Nach Unternehmensangaben betreibt toom rund 300 Märkte in Deutschland.

Projektbasierte Käufe im Fokus

Nach Angaben des Unternehmens eignet sich das DIY-Segment besonders für Retail Media, da Kaufentscheidungen häufig projektbezogen sind, mit längeren Recherchephasen einhergehen und vergleichsweise hohe Warenkörbe aufweisen. Werbekampagnen sollen deshalb entlang der gesamten Customer Journey ausgespielt werden.

"Mit Retail Media erschließen wir für toom ein zusätzliches Wachstumsfeld und schaffen gleichzeitig einen echten Mehrwert für unsere Industriepartner", sagt Jochen Vogel, CEO von toom.

Die Vermarktung übernimmt REWE Group Retail Media Connect, das bereits die Retail-Media-Aktivitäten von REWE, PENNY und ZooRoyal steuert. Nach Angaben des Unternehmens profitieren Werbepartner dadurch von gruppenweiten Synergien bei Daten, Technologie und Infrastruktur sowie zusätzlichen Reichweiten im DIY-Umfeld.

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  • Bild: Till Göhre
    Till Göhre
    (MediaMarktSaturn)

    Die unsichtbare Conversion: Wie Omnichannel-Daten den wahren Wert von Retail Media sichtbar machen

    Online recherchiert, dann im Store gekauft - Kunden sind längst omnichannel unterwegs. Doch die klassischen Retail Media Metriken drehen sich weiterhin um Klicks und Onlineshop-Performance, stationäre Käufe nach Entscheidung im Onlinestore tauchen in der Kampagnenmessung häufig gar nicht erst auf. Dabei sind sie mittlerweile ein wesentlicher Teil der Wirkung von Retail Media. Wie können omnichannel-Daten diese unsichtbare Conversion messbar machen und zum echten Business-Treiber werden? Gerade bei komplexen Kaufentscheidungen wie im Consumer-Electronics-Bereich entscheidet nicht die Reichweite, sondern die Fähigkeit, den Weg vom ersten Kontakt bis zum Kaufabschluss datenbasiert nachzuvollziehen. So wird Retail Media vom Werbekanal zur Commerce-Infrastruktur - und der wahre Wert einer Kampagne erst sichtbar.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 20.10.26, 09:00 Uhr

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