05.03.2026 - Der Trend zu Eigenmarken im Handel verstärkt sich weiter. Laut der aktuellen Shopper-Studie der Unternehmensberatung Simon-Kucher kaufen inzwischen deutlich mehr Verbraucher überwiegend Handelsmarken statt klassischer Markenprodukte.
von Susan Rönisch
Demnach setzen 42 Prozent der Deutschen beim Wocheneinkauf überwiegend auf Handelsmarken, rund 14 Prozent sogar fast ausschließlich. Gleichzeitig halten 57 Prozent Markenartikel für überteuert, während 39 Prozent sie sogar als "Geldmacherei" wahrnehmen.
"Das Markenversprechen trägt für viele nicht mehr, Markenmehrwerte kommen nicht mehr klar rüber", weiß Alexander Bilsing, Consumer-Partner bei Simon-Kucher
. "Der Vertrauensverlust ist messbar - und er ist breit. Wenn mehr als die Hälfte keinen Vorteil mehr sieht, gerät das Geschäftsmodell ins Wanken."
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