20.11.2025 - Mehr als jeder zweite Händler bewertet datenbasierte Entscheidungen als entscheidend für den Unternehmenserfolg. 45 Prozent wollen Entscheidungen künftig stärker auf der Grundlage von Daten zu treffen.
von Christian Gehl
Auf was verlassen sich Führungskräfte aus Einzelhandel, Großhandel und E-Commerce, wenn sie Entscheidungen treffen sollen? Auf das Bauchgefühl oder auf objektive Daten? Die aktuelle Studie "Management Decisions - Die Transformation zum datenbasierten Wettbewerbsvorteil" des Pullacher Price Management Institute
beantwortet die Frage eindeutig.
59 Prozent der Unternehmen bewerten datenbasierte Entscheidungen demnach als entscheidend für den Unternehmenserfolg. 45 Prozent wollen Entscheidungen künftig stärker auf der Grundlage von Daten zu treffen.
"Immer mehr Unternehmen treffen Entscheidungen stärker auf der Basis von objektiven Daten. Der Performance-Abstand derer, die das tun, wächst zusehends gegenüber den Unternehmen, die diese Transformation verpassen", sagt Markus Husemann-Kopetzky
, Gründer und Geschäftsführer des Price Management Institute. "Die Transformation zu einer datengetriebenen Unternehmensführung kann einen erheblichen Wettbewerbsvorteil liefern - das Verpassen dieser bedeutet einen langfristigen Wettbewerbsnachteil."
Unternehmen berichten von Effizienzgewinnen und Kosteneinsparungen (55 Prozent), schnelleren Entscheidungsprozessen (50 Prozent), Gewinn- und Umsatzsteigerungen (47 Prozent bzw. 42 Prozent) sowie einer höheren Kundenzufriedenheit (46 Prozent). Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten Führungskräfte empfehlen, die Preissetzung stärker auf der Basis von Daten zu treffen.
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