GKK will neuen Standort eröffnen

26.09.2007 - Die Dialogmarketing-Agentur GKK hat vor, in Berlin einen neuen Ableger zu gründen.

Ein halbes Jahr nach der Fusion mit Scholz & Friends kann sich Harald Kling ein Agenturleben ohne den starken Partner gar nicht mehr vorstellen. "Ich bin mir sicher", sagt der Geschäftsführer der GKK Dialog Group, "dass die Dynamik dieser Partnerschaft künftig noch viel stärker wächst, als wir es heute ahnen." Kling hat bereits konkrete Pläne für die Dialogmarketing-Agentur.

Die Richtung ist klar. "Wir verfügen schon heute über mehr Know-how in medienübergreifender Werbung", sagt Kling. Früher sei GKK eher prozess- und Sales-orientiert gewesen. Nun verstärke sich die Agentur in der Kreation. "Das bemerken auch die Kunden", meint er. "Wir nehmen jetzt häufiger an Pitches teil und werden nicht mehr nur auf Database-Marketing und Call-Center-Dienstleistungen reduziert." Belegen kann Kling dies mit einer Reihe neuer Kreationsaufträge für die GKK und S & F Dialog Group. Die Agenturgruppe hat gerade die Lindner AG und die BMW Bank gewonnen. Für die Hannoversche Leben soll sie Akquisitionsmailings entwickeln und für den Egmont Ehapa Verlag zum Beispiel Kundenbindungsmailings und Abo-Anzeigen.

Der Erfolg macht den GKK-Chef derart optimistisch, dass er schon über einen weiteren Standort nachdenkt. "Wir wünschen uns eine Agentur in Berlin", sagt Kling. "Ich denke, das müsste innerhalb der nächsten zwei Jahre klappen." GKK will in der Hauptstadt Call-Center-Dienste und Consulting anbieten.

Kreative Zentrale der Dialogmarketing-Agentur ist Frankfurt. Neben der Kreation konzentriert Kling dort die Bereiche Call-Center, Kundenberatung und CRM-Consulting. In München sitzen Call-Center-Dienstleister, Database-Consultants, Kundenberater und Kreative aus dem Interactive-Bereich. In Bremen und Hannover unterhält die Gruppe reine Call-Center. Insgesamt arbeiten für die GKK Dialog Group an vier Standorten knapp 600 Leute.

Ein Teil dieser Mitarbeiter lernt nun nach und nach die Kollegen von Scholz & Friends kennen. "Wir tauschen gegenseitig die Teams aus", sagt Kling. Und das sei noch nicht alles: "Ich stelle mir für nächstes Jahr ein großes gemeinsames Team vor - mit einem völlig neuen Agenturmodell."

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