Express-Sparte ist rückläufig

TNT muss wegen Gewinneinbruch mehr sparen

27.07.2009 - Der Post- und Logistikdienstleister TNT will weiter an der Kostenschraube drehen. Grund: Die Nachfrage für das Kerngeschäft Express ist rückläufig und im Briefgeschäft stagniert der Umsatz. Der Konzern vermeldet für das zweite Quartal einen deutlichen Ergebnisrückgang.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich von 324 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 178 Millionen Euro. Dies entspricht einem Minus von 45,1 Prozent.
Der Umsatz fiel um zehn Prozent auf 2,53 Milliarden Euro.
Während das EBIT im Segment Mail mit einem Minus von 13,3 Prozent (um Einmaleffekte bereinigt: -20,2 Prozent) vergleichsweise stabil blieb und der Umsatz bei einer Milliarde Euro stagnierte, vermeldet der Konzern in der Sparte Express einen Rückgang des EBIT von 81,0 Prozent.

Im Hinblick auf den Gewinnrückgang verwies TNT-CEO Peter Bakker auf das schwieriger werdende Wettbewerbsumfeld. Er kündigte an, dass das Unternehmen seine Sparmaßnahmen verschärfen werde: Bisher hatten die Niederländer zum Vorjahresquartal 135 Millionen Euro eingespart. Nun wurde das Sparziel für das Gesamtjahr von 400 Millionen Euro auf 500 bis 600 Millionen Euro heraufgeschraubt. Bakker rechnet mit weiterhin "schwierigen Bedingungen" im 2. Halbjahr 2009. Zwar gebe es Anzeichen für eine Erholung, diese seien aber nicht stark genug, um daraus einen allgemeinen Aufschwung abzuleiten. (eba)

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