30.09.2002 - Der Mediendienstleister schlott sebaldus AG in Freudenstadt will zum 1. Oktober 2002 zunächst 76 Prozent seines Falkensteiner Chipkartenproduzenten comcard veräußern. Der Münzproduzent EuroCoin AG in Schwerte übernimmt die Mehrheit und erhält eine Option auf die restlichen 24 Prozent des Unternehmens.
EuroCoin will damit im Bereich Sicherheitskarten Fuß fassen. Die rund 100 Arbeitsplätze von comcard sollen laut schlott sebaldus erhalten bleiben. Dr. Uwe Hack, Chief Financial Officer bei schlott sebaldus, begründet den Verkauf mit einer Konzentration auf das Kerngeschäft Kundenkarten.
comcard wurde im Jahr 1991 von der schlott-sebaldus-Tochter meiller in Schwandorf gegründet. Das auf Direktmarketing spezialisierte Unternehmen hatte im Juli 2001 comcards Geschäft mit den Kundenkarten auf sich verlagert, während comcard sich auf Sicherheitskarten für den Zahlungsverkehr konzentriert hatte.
"Das war bereits das Signal", so Marco Walz, zuständig für Investor Relations und PR bei schlott sebaldus, "dass comcard nicht mehr zum Kerngeschäft zählte, denn schlott sebaldus sieht in den Sicherheitskarten keine Zukunft für sich." Da meiller die CRM-Karten inhouse längst selbst fertigt, habe comcard zur Disposition gestanden.
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