Publishing Market in Stuttgart: E-Business braucht E-Print

17.06.2001 - Vom 2. bis zum 4. Mai fanden die Multimedia Market und Publishing Market mit rund 500 Ausstellern zeitgleich auf dem Stuttgarter Killesberg statt.

Vom 2. bis zum 4. Mai fanden die Multimedia Market und Publishing Market mit rund 500 Ausstellern zeitgleich auf dem Stuttgarter Killesberg statt. Rund 24.000 Fachbesucher wurden gezählt, und damit rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Die Flaute am Neuen Markt machte eben auch vor den beiden Kommunikationsmessen nicht halt.
Die Stimmung in der Publishing-Branche war jedoch überwiegend positiv, haben die Neuen Medien der Druckbranche doch keinen Abbruch getan, sondern eher neuen Aufschwung gegeben. So stand die Publishing Market, die dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand, zu Recht unter dem Motto "E-Business braucht E-Print". Den Zielgruppen aus der Print-, Werbe- und Medienbranche wurden dann auch in erster Linie Themen aus dem Bereich des elektronischen Publizierens geboten. Da ging es um Digitaldruck und die dazugehörigen Papiere und Materialien, Arbeitsprozesse, Publikations-Datenbanken, medienübergreifendes Publizieren, Internet und E-Commerce.
Im Mittelpunkt standen jedoch nicht nur neue Technologien, sondern vor allem auch Dienstleistungen. Interessenten kam die klare Gliederung der Messe in drei Bereiche zugute: Im Bereich Brainware präsentierten sich Publishing-Dienstleister wie Agenturen, Dru-ckereien und Produktionsunternehmen, im Bereich Software zeigten Hersteller und Händler die neueste Print- und Publishing-Software und der Hardware-Sektor umfasste Print- und Publishing-Technologien.
Rainer Frick, Pressesprecher der Messe Stuttgart, fasst die Trends in der Druckbranche zusammen: "Die Digitalisierung in der Druckindustrie schreitet voran, Cross-Media-Konzepte werden immer wichtiger, Druckereien werden stärker zu Mediendienstleistern und Digitaldruck und Internet verschmelzen immer mehr."
In Fachforen ging es um die drei Themen Datenübertragung, Datenmanagement und Digitaldruck, die von Dauerinteresse sind. Bereiten fehlende Standards bei der Datenübertragung doch noch vielen Produktionern und Agenturen schlaflose Nächte, und auch die Pflege und die Schnittstellen von Datenbanken lassen oft zu wünschen übrig. Auch Content Management rückt in den Vordergrund der Branche, wollen die User doch mit individuellen Informationen versorgt werden.
Fest steht, dass die Druckbranche in den Augen der Hersteller eine Wachstumsbranche ist: Wachstum zeigen laut Verkaufszahlen der Hersteller sowohl der Digitaldruck als auch klassische Druckverfahren wie der Offsetdruck. 1999 wurden in der Druckindustrie demnach von 14.000 Betrieben mit rund 205.000 Beschäftigten 32 Milliarden Mark umgesetzt, ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten sind der Ansicht, der weltweite Print-on-Demand-Markt für Schwarzweiß-Digitaldrucksysteme werde sich bis zum Jahr 2002 auf rund 18 Milliarden Dollar verdreifachen. Steigende Umsatzzahlen seien auch in den Bereichen Sonderdruckverfahren, Druckveredelung, Verbrauchsmaterialien und Bedruckstoffe zu verzeichnen. Auch der Pro-Kopf-Papierverbrauch soll weiter steigen. Kein Grund zur Sorge also für die Druckbranche. go

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