16.06.2001 - Drei Jahre nach der Liberalisierung des Energiemarktes legen die Energieversorger in Deutschland mehr Wert auf Kundennähe und -bindung.
Drei Jahre nach der Liberalisierung des Energiemarktes legen die Energieversorger in Deutschland mehr Wert auf Kundennähe und -bindung. Dies zumindest ist das Ergebnis einer Umfrage der Hamburger Marktforschungsinstitute Auxil und bdirect.
Die Stromversorger wollen laut Umfrage ihren Dialogmarketing-Werbeetat von derzeit 24 Prozent Anteil am Gesamt-Werbekuchen auf 31 Prozent im Jahr 2002 erhöhen. Es sind in diesem Bereich vor allem die Großversorger, die bislang eher auf klassisches Marketing gesetzt haben, und die ihren DM-Etat nun signifikant erhöhen wollen, so die Umfrage. Kleinere Stromversorger hätten hingegen schon früher DM-orientierte Werbung in hohem Maße eingesetzt. Response-Anzeigen verlieren dabei an Bedeutung, im Gegensatz zur Rechnungsbeilage, die in diesem Jahr von 70 Prozent der Befragten eingesetzt werden soll. Weitere 15 Prozent wollen die Beilage auch zielgruppenspezifisch anpassen. An der Umfrage nahmen rund 80 Energieversorger teil. Laut Umfrage wird Kundenbindung durch gesteigerte Kundenzufriedenheit das Top-Thema sein. So wollen vier Fünftel aller befragten Unternehmen bis Ende 2002 ein professionelles Beschwerdemanagement einrichten.
45 Prozent der befragten Versorger verfügen bereits über externe oder inhouse-geführte Call Center. Kundenzeitschriften, -karten und -clubs sind ebenfalls beliebte Kundenbindungsinstrumente. Die Stromversorger setzen zudem verstärkt auf Database-Marketing und Data-Mining. Damit einhergehend wollen 46 Prozent der Befragten ein CRM-System implementieren, allerdings haben bislang nur 16 Prozent der Versorger ein solches bereits im Einsatz. Und nur vier Prozent setzen bislang Data-Mining aktiv ein.
Mischenrieder Weg 18
82234 Weßling
Tel.: +49 (0) 89-57 83 87-0
Fax: +49 (0) 89-57 83 87-99
E-Mail: info@onetoone.de
Web: www.hightext.de