M-Commerce

Immer mehr Deutsche shoppen mobil

24.01.2019 - Deutschland ist auf dem Weg, der sechstgrößte MCommerce-Markt der Welt zu werden. Dass die deutschen Konsumenten beim Einkauf Komfort mögen und suchen, zeigt sich in der Shop-Nutzung: Mobil setzt seinen Aufstieg zum beliebtesten Shopping-Kanal weiter fort.

von Susanne C. Steiger

Nach neue Daten von Zahlungstechniologie-Unternehmen Worldpay soll M-Commerce mit einem jährlichen Wachstum von 16 Prozent bis 2022 ein Volumen von 44,3 Milliarden Euro erreichen. Deutschland wird nach den Berechnungen in den nächsten vier Jahren zum sechstgrößten MCommerce-Markt der Welt aufsteigen.Zudem stellet Worldpay in seinem Global Payments Report 2018 fest, dass elektronische Rechnungstellung die am schnellsten wachsende Zahlungsmethode bei Deutschen ist. Bis 2022 könnte sich der Marktanteil fast verdreifachen, womit es zur beliebtesten Online-Zahlungsmethode werden würde.

Auch Wallets erfreuen sich bei einer Steigerungsrate von 11 Prozent pro Jahr wachsender Beliebtheit, womit sie vor Banküberweisungen, Kredit- und Debitkarten liegen. Mit der Einführung von PSD2 in Europa im nächsten Jahr könnten Banküberweisungen jedoch wieder an Popularität gewinnen, je nachdem, wie die Open-Banking-Lösungen auf dem gesamten Kontinent angenommen werden.

Der Bericht von Worldpay ergab, dass M-Commerce derzeit 38 Prozent der 1,14 Billionen Euro an globalen ECommerce-Umsätzen ausmacht und der globale mobile Commerce in den nächsten vier Jahren um 19 Prozent wachsen wird. Im Jahr 2022 werden voraussichtlich China (1,03 Bio. Euro), die USA (320 Mrd. Euro), das Vereinigte Königreich (100 Mrd. Euro), Frankreich (54,5 Mrd. Euro), Indien (48 Mrd. Euro) und Deutschland (44,3 Mrd. Euro) die größten MCommerce-Märkte der Welt sein.

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Vorträge zum Thema:

  • Bild: Leon Eichner
    Leon Eichner
    (EHI Retail Institute)

    Wenn der Agent mitentscheidet - Warum Vertrauen zum Erfolgsfaktor im Agentic Commerce wird

    Agentic Commerce verändert, wie Kaufentscheidungen im Internet vorbereitet und getroffen werden. Neben Menschen übernehmen zunehmend KI-Agenten die Produktsuche, den Vergleich von Angeboten und Teile des Kaufprozesses.Die aktuelle EHI-Studie zu Agentic Commerce zeigt, dass 86,1 Prozent der befragten Handelsunternehmen es für wahrscheinlich halten, dass KI-Agenten künftig Kaufentscheidungen ihrer Kundschaft beeinflussen. Gleichzeitig wird der Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz als eine zentrale Herausforderung beschrieben.Der Vortrag zeigt, was diese Entwicklung für Online-Shops bedeutet: Welche Informationen müssen aktuell, konsistent und maschinenlesbar vorliegen? Welche Rolle spielen Transparenz, verlässliche Produkt- und Serviceinformationen, Bewertungen und weitere nachvollziehbare Vertrauenssignale?Am Beispiel des EHI-Siegels wird erläutert, wie Online-Shops Seriosität, geprüfte Qualitäts- und Sicherheitsmerkmale sowie Kundenorientierung sichtbar machen können. Dabei geht es nicht nur um die menschliche Wahrnehmung: In einer zunehmend agentischen Customer Journey wird entscheidend, ob relevante Informationen über einen Shop eindeutig, verlässlich und nachvollziehbar vorliegen. So entsteht die Grundlage dafür, dass ein Angebot von KI-Agenten nicht nur gefunden, sondern auch als relevant und vertrauenswürdig eingeordnet werden kann.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 21.10.26, 09:00 Uhr

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