VSP: Jeder bekommt seinen "Star&#8220

12.12.1998 - Virtual Star Productions (VSP) heißt ein neues Unternehmen, das von Bodo Kräter, Geschäftsführer der Hamburger Unternehmensberatung skillnet, gegründet wurde und sich mit der Konzeption, Entwicklung und Realisierung von IP-basierten Produktionen - grob gesagt: internetfähigen Filmen - befaßt.

Nach Startprojekten, wie beispielsweise der Konzeption und Gestaltung von Identifikationsfiguren zur Erlangung von Alleinstellungsmerkmalen von Sites in wettbewerbsintensiven Umfeldern (Medien, Banking), soll 1999 Bewegung in die "virtuellen Stars" kommen. OtO sprach mit Bodo Kräter über aktuelle und künftige Projekte.

OtO: Warum gibt es VSP?

Bodo Kräter: Wegen der Überzeugung, daß innerhalb der nächsten drei Jahre relevante Technologien so effizient sein werden, daß wir mit relativ geringem Aufwand komplette IP-Produktionen realisieren können. Leistungsfähige Software und Hardware für die Herstellung solcher Filme sind mittlerweile zum Bruchteil der ursprünglichen Kosten zu haben. Technologiezyklen werden immer kleiner, der personelle Aufwand sinkt deutlich. OtO: Wo liegt das Einsatzgebiet für die "virtuellen Stars"?

Kräter: Zunächst einmal werden wir "Kurzfilme" mit Avataren produzieren, also animierte Sequenzen, in denen virtuelle Figuren auf den Websites von Unternehmen Produkte vorstellen oder beispielsweise auch Events moderieren.

OtO: Lara Croft präsentiert den neuen 12-Zylinder von ...?

Kräter: Nicht gerade Lara Croft, aber so in der Art, ja. Jedes Unternehmen kann sich seinen "Star" individuell gestalten lassen und für seine Zwecke einsetzen. Mittelfristig wollen wir dann komplette Formate produzieren, zum Beispiel kleine Unterhaltungsserien exklusiv für eine Site oder als IP-Format für mehrere Anbieter.

OtO: Wie groß ist der Markt dafür?

Kräter: Der ist bereitet. Über das Know-how von skillnet, das dort institutionalisierte Technology Monitoring und unsere Mandantenverhältnisse zu weltweit führenden Unternehmen wird sichergestellt, daß wir den Markt nicht verschlafen. Der Zeitpunkt für den Einstieg ist gut: Die Penetration des Internets steigt, Anforderungen für das Abrechnen über das Internet sind technisch realisiert, selbst das Micro Billing im Sinne eines Pay per View ist im Internet kein Problem mehr. Langfristig wird VSP auch komplett IP-basierte "Filme" realisieren und anbieten. An guten Ideen mangelt es jedenfalls nicht, dafür sorgt schon unser Standort. Hamburg mit seiner hohen Medienaffinität bietet ausgezeichnete Ressourcen: Drehbuch, Kreation, Text - das Potential ist ohne Zweifel vorhanden. moe

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