The Post Office heißt jetzt Consignia

17.02.2001 - Demonstrativ geht die britische Post, The Post Office Group, am 26. März in die privatisierte Selbstständigkeit: Sie ändert ihren Namen in Consignia.

Der neue Name soll die Aufgabe der britischen Post weiter gefasst ausdrücken, als es die bisherigen Begriffe "Post" und "Office" konnten - "to consign" bedeutet, so Chief Executive John Roberts, "jemanden mit etwas betrauen".

Mit der Veränderung will die britische Post vor allem ihrer internationalen Expansion Rechnung tragen. In den vergangenen Jahren wurden laut Chairman Neville Bain 500 Millionen Pfund in den Erwerb von knapp 20 internationalen Gesellschaften in Europa und Nordamerika gesteckt.
Diese Strategie wird fortgesetzt, und dafür soll eine Marke geschaffen werden, die die breite Palette einschließlich Telekommunikation, Finanzdienstleistungen, E-Commerce und Werbung sowie die internationale Orientierung ausdrückt.
Die Namensänderung betrifft allerdings nur die Holding, alle Töchter, wie die auch in Deutschland vertretene Royal Mail, Parcelforce Worldwide und die Post-Office-Filialen bleiben davon unberührt.
Bei Royal Mail in Deutschland ändert sich nichts. Die Optik bleibt die gleiche, sowohl was die Fahrzeuge betrifft, als auch die Uniformen und die Gestaltung der Läden. Dadurch und durch den Zeitpunkt wird die Namensänderung relativ preisgünstig, Roberts erwartet Kosten von etwa zwei Millionen Pfund. Drei viertel der Summe hätte ohnehin für die Umstellung auf ein privatisiertes Unternehmen ausgegeben werden müssen.

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Vorträge zum Thema:

  • Bild: Leon Eichner
    Leon Eichner
    (EHI Retail Institute)

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    Agentic Commerce verändert, wie Kaufentscheidungen im Internet vorbereitet und getroffen werden. Neben Menschen übernehmen zunehmend KI-Agenten die Produktsuche, den Vergleich von Angeboten und Teile des Kaufprozesses.Die aktuelle EHI-Studie zu Agentic Commerce zeigt, dass 86,1 Prozent der befragten Handelsunternehmen es für wahrscheinlich halten, dass KI-Agenten künftig Kaufentscheidungen ihrer Kundschaft beeinflussen. Gleichzeitig wird der Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz als eine zentrale Herausforderung beschrieben.Der Vortrag zeigt, was diese Entwicklung für Online-Shops bedeutet: Welche Informationen müssen aktuell, konsistent und maschinenlesbar vorliegen? Welche Rolle spielen Transparenz, verlässliche Produkt- und Serviceinformationen, Bewertungen und weitere nachvollziehbare Vertrauenssignale?Am Beispiel des EHI-Siegels wird erläutert, wie Online-Shops Seriosität, geprüfte Qualitäts- und Sicherheitsmerkmale sowie Kundenorientierung sichtbar machen können. Dabei geht es nicht nur um die menschliche Wahrnehmung: In einer zunehmend agentischen Customer Journey wird entscheidend, ob relevante Informationen über einen Shop eindeutig, verlässlich und nachvollziehbar vorliegen. So entsteht die Grundlage dafür, dass ein Angebot von KI-Agenten nicht nur gefunden, sondern auch als relevant und vertrauenswürdig eingeordnet werden kann.

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