Digitale Kreation

Kempertrautmann will an die digitale Spitze

29.09.2011 - "Kempertrautmann (KT) soll eine der führenden Kreativagenturen im digitalen Zeitalter werden", sagt Michael Trautmann, Co-Gründer und Geschäftsführer von KT, zum Wandel der Kreativschmiede mit Sitz in Hamburg. Die Agentur ist sieben Mal auf der Shortlist des DMMA OnlineStar vertreten, so dass die Chancen gut stehen, zur Preisverleihung am 27. Oktober Trophäen im Digitalbereich mit nach Hause nehmen zu können.

Dem Digital-Newcomer, wie Martin Drust, Geschäftsführer von KT Change, die Kreativschmiede selbst bezeichnet, ist es wichtig, bei diesem Wettbewerb gut abzuschneiden. "Der DMMA OnlineStar ist einer der renommiertesten Digital-Awards in Deutschland. Daher bedeuten uns die sieben Shortlist-Platzierungen sehr viel." Auch beim internationalen Werbefestival in Cannes punktete KT unter anderem im Digitalbereich und holte in diesem Jahr vier von sechs Cyberlions nach Deutschland. Zudem steigt der Anteil an integrierten Kampagnen und digitalen Aufgaben bei der Agentur laut Trautmann kontinuierlich an.

Um das zu erreichen, haben die Werber von KT, die in der Vergangenheit eher für die Klassik standen, unter anderen im vergangenen Jahr gänzlich auf die Einreichung bei Awards verzichtet und ihren Schwerpunkt auf den Bereich Digitalisierung gelegt. "Aus KT wurde eine große digitale Schule. Alle Mitarbeiter haben an Vorträgen, Schulungen und Seminaren zum Thema teilgenommen", sagt Trautmann. Außerdem wurde im Dezember 2010 der Multi-Channel-Ableger KT Change gegründet.

Kaum Unterschiede zur Klassik

Offenbar fiel es KT nicht schwer, in der digitalen Kreation Fuß zu fassen. "Die Online-Kreation unterscheidet sich gar nicht so sehr von der Klassik", so Drust. "In der digitalen Welt muss man sich mehr mit Interaktion auseinandersetzen, also dem, was nach der Reaktion des Kunden passiert." Ansonsten gebe es keine Unterschiede zur Klassik. Und auch von Social Media spreche außerhalb der Branche niemand. "Social Media ist Teil der Lebenswirklichkeit. Und wie im echten Leben muss man als Marke versuchen, dort seinen Platz zu haben und zu verstehen, wo man als Marke relevant ist."

Kunden, die bereits heute so aufgestellt sind, dass sie integriert betreut werden wollen, werden bei KT von der Unit Change unterstützt. Diese Unit verantwortet auch die Markenstrategie der Kunden. "Das hilft uns, digitale Projekte mit einem tiefen Verständnis von Marken und Menschen anzugehen", so Drust weiter.

Verbesserung der Arbeitsprozesse

Dass die Deutschen der ausländischen Konkurrenz bei den Kreativ-Awards teilweise hinterherhinken, begründet Drust damit, dass die Agenturen seit vielen Jahren ihre besten Ideen an die Kunden verschenken würden. "Wir sind schon zufrieden, wenn wir ein `Sign off` für eine Idee kriegen und die auch noch selber finanzieren, um sie dann einreichen zu können." Daher würden sich die Agenturen auf Kategorien konzentrieren, die sich preisgünstig umsetzen ließen. "Wir müssen alle hart arbeiten, um besser zu werden", sagt Drust.

Stetig besser sollen bei KT laut Trautmann auch die neuen Arbeitsprozesse werden. "Denn trotz der erfreulichen Erfolge sehen wir für das Thema Digitalisierung natürlich noch weitere Potenziale." So hofft Trautmann, im kommenden Jahr bestehende sowie neue Kunden von KT begeistern zu können, damit diese die Agentur künftig verstärkt ins Relevant Set für ihre digitalen und integrierten Aufgaben nehmen. (sl)

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