Mobilfunkausstatter über Technologie uneins

07.02.2002 - Nokia schwört auf MMS (Multimedia Message Service), E-Plus setzt bald auf i-mode

Wo geht es mit dem Funknetzwerk-Standard hin? Während einige Endgerätehersteller wie Nokia auf den SMS-Nachfolger MMS (Multimedia Message Service) setzen, will Philips diese Anwendung nicht unterstützen, ebenso wenig der Telekommunikationsanbieter Samsung, dem das Format noch nicht ausgereift genug erscheint. E-Plus will indes mit dem japanischen i-mode Standard eigene Wege gehen. Das ergab die Studie Branchenkompass Telekommunikation, die Prime Research unter 100 Top-Entscheidern für die Hamburger Unternehmensberatung Mummert + Partner durchführte. Demnach sorgen derartige Unklarheiten und der verzögerte UMTS-Start bei den Kunden für Verwirrung. Laut Mummert + Partner wollen 25 Prozent der befragten Konsumenten ohnehin nicht mehr als 100 Euro im Monat für Mobiltelefonie ausgeben. Kleiner Trost: 64 Prozent der bisherigen WAP-Nutzer würden gerne auf UMTS umsteigen - allerdings macht deren Anteil laut Studie bislang nur 30 Prozent aller Kunden aus.

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  • Bild: Olav A. Waschkies
    Olav A. Waschkies
    (Whitehall Reply)

    Zwischen Effizienz und Identitätsverlust: Wie KI und Plattformlogik Agenturen neu definieren

    Marketingagenturen sind mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Laut Forrester werden sie bis Ende 2026 ihre klassische Rolle als Vertreter ihrer Kunden aufgeben und zunehmend zu Plattformanbietern eigener Produkte, Technologien und Lösungen werden.

    Kostendruck, Inhousing Trends, sinkende Margen und der Einzug von KI zwingen Agenturen, Effizienz über Kreativität zu stellen. Modelle wie "Principal Media", bei denen Agenturen Werbeinventar selbst handeln, zeigen: Wertschöpfung entsteht dort, wo Kapital, Technologie und Kontrolle über Reichweite zusammenfließen. Für den Markt bedeutet das Effizienzgewinne, aber gleichzeitg auch eine Erosion kulturelle und kreative Identität.

    Der Impuls beleuchtet zentralen Trends wie u.a. aus der Forrester-Studie "Predictions 2026: Marketing Agencies", ordnet sie kritisch ein und stellt die Frage: Wie viel Plattform darf eine Agentur sein, bevor sie ihre Marke verliert?

    Vortrag im Rahmen der Zukunftskonferenz 26. Trends in ECommerce, Marketing und digitalem Business am 03.12.25, 09:30 Uhr

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